Tag 022, Liepaja, Lettland

Heute mal wieder eine etwas längere Strecke, 220km so ca. Habe allerdings trotz GoogleMaps über 30 Minuten aus Riga raus benötigt.Wurde ständig GPS gesucht.Und im Kreisverkehr nicht hilfreich. War nicht viel los auf der Straße, so konnte ich meinen Tempomat nutzen. Stellte ihn auf 97 km/h, 90 sind erlaubt. Mich hat trotzdem alles und jeder überholt, sogar ein Truck! Wie fast überall in Europa stehen am Straßenrand braune Wegweiser, die auf was Kulturelles bzw. Historisches hinweisen. Hier endlich auch mit einer Entfernungsangabe. In Litauen war das nicht so, da habe ich mich auch nicht darauf eingelassen und auf gut Glück hingefahren. Zumal noch ein anderes Problem besteht. Was dort draufsteht verstehe ich nicht! Ich kann weder Lettisch noch Litauisch. Und man kann so gut wie nichts herleiten. Gerademal Museum ist erlesbar und, so traurig wie es ist, auch Holocaust. Solch ein Schild entdeckte ich, 8,5 km von der Straße entfernt. Direkt in den Dühnen am Ostseestrand ist eine Gedenkstätte für die Opfer des Massakers von Liepaja.
Hier einige Eindrücke:

Der Eingang


Gedenkstein



Ist direkt an der Ostsee


War ergreifend.
Dann ein Schild, das als Festung interpretierte.Und richtig!



Infos zu den Bunkern
Die Stadt machte zuerst einen trostlosen Eindruckauf mich:

Im Zentrum wurde es deutlich besser, viele Holzhäuser, sogar in einer Fußgängerpassage:


Markthalle mit Ständen, mal sehen, ob morgen geöffnet ist.

Nacht – oder Nackt – Club?


Noch was: Ich würde mich über jeden Kommentar von Euch freuen! Auf der jeweiligen Seite ist recht oben ein link, der HalloWorld heißt. Anklicken und schreiben! Danke!

Es wird Frühling!


PS: Der Vater von Oliver Kahn kam hier 1943 zur Welt.