Tag 178, Jeghegnadzor, Armenien

Jeghegnadzor ist eine ansehnliche Stadt. Mein Hotel stammt mal wieder aus sozialistischen Zeiten: Beim Spaziergang fand ich eine geöffnete Kirche: Drinnen war niemend:

Und überall die Rohrleitungen


Mein Hotel hat aber auch schon bessere Zeiten erlebt:

Der offizielle Eingang ist zu:

Die ehemalige Rezeption.

Die aktuelle Rezeption.

Ich war letzte Nacht der einzige Gast im Hotel.
Nach dem

Frühstück

zeigte mir die Dame der Rezeption ihre Arbeiten:

Seidenschals

und

Bilder auf Seide.

Habe mich dann ins Auto gesetzt. Ziel: Das Kloster Tanahat. Kam an einem Friedhof vorbei:

Und fand massenweise Obsidian:

Hier soll eine Universität aus dem 13 Jh. gestanden haben. Zum Vergleich: wenn mich nicht alles täuscht, gab es in Preußen ab 1810 eine Uni! Kam dann durch Vernaschen durch.

Schöner Ortsname!

Besuchte da das Museum (ein Ort mit etwa 1300 Einwohnern hat ein Museum), in dem ich keinen Eintritt zahlen musste: Mein 2. Kloster ist noch in Betrieb. Da lebt für 3 Monate ein Mönch mit seinem Sohn:Er las mir dann so 3 Minuten aus einem Heft einen englischen Text vor über die Geschichte der Anlage. Es ging irgendwie um einen Heiligen, der nach Jerusalem zog um das Heilige Kreuz zu suchen. Fand wohl auch was. Ich musste dann meine Schuhe ausziehen und durfte einen Seitenraum bertreten. Da lag eine vielbegriffene Steinplatte. Soll darunter das Kreus Jesu sein? Na ja….

Der Mönch (hat noch seine Badelatschen ausgezogen).

Mein 1. Kloster/Uni.

Vulkankegel

?

Nachdem ich gestern im Hotel sehr lange gebraucht habe die Bilder hochzuladen, bin ich ins Exil gegengen und ein Restaurant mit wifi gefunden:

Hinter der Wand aus Wein sitze ich.

Habe zwar keinen gesehen, aber die Hunde hier müssen

XXL-Format haben.