Tag 170, Sevan, Armenien

rechts ist die Lehrerin

Wir haben noch eine ganze Weile gequatscht. Sie unterrichtet an einer Privatschule, 8 (in Worten: acht) Stunden die Woche! Ich spielte mit dem Gedanken, in den Iran auszuwandern! Aber sie gibt auch noch so Privatunterricht. Ansonsten ist es wie in Deutschland, um die 25-27 Stunden Unterricht.
Privatschulen sind im Iran sehr teuer, Klassenstärke um die 12 Schüler. An staatlichen Schulen sind es 40.
Sie ist Armenierin, in Armenien geboren. Der Vater handelte mit großen Baumaschinen, so wuchs sie zuerst in den USA und dann im Iran auf. Hat 2 Pässe, der iranische hilft ihr nicht viel auf dieser Welt. Ansonsten mag sie den Islam nicht sonderlich. (Als Armenierin ist sie Christin.) Wörtlich: „Islam is a dirty religion.“ Sie muss es wissen. Und sie mag Angela Merkel – strong woman.
Hatte nur 3 Tage gebucht, bin auf die andere Seite des Sees:

Was ist das? Erinnert mich an die Eier aus Alien.

Der Strand ist ganauso blöd.

Ist aber mehr los

Auch kein Sand, Felsen und Steine.

Quelle lauter Musik

Dazu Tanz am Stand

Meine Unterkunft

Aussicht

liegt auf einer Halbinsel. War mal eine Insel, aber durch massive Wasserentnahme kann man inzwischen rauffahren. Höchster Punkt:

Natürlich ein Kloster.

Es wird richtig gepilgert.

Pause für die Busfahrer