Tag 354, 24. Oktober 2018, Santorin, Griechenland

Nachtrag zu gestern. Ich hatte meine Schlüsselkarte verloren. Gesucht, Leute gefragt, Hotel angerufen: es klingelte in der Rezeption, ich konnte es hören. War aber um Mitternacht natürlich zu und es schaltete auch nicht auf das private Handy vom Chef um. Versuchte auch wie im Film mit einer anderen Plastik-Karte die Tür zu knacken – keine Chance! Und mein Fenster hatte ich heute mal geschlossen, warum auch immer. Mir blieb nichts anderes übrig, als draußen zu schlafen:

Meinen 1. Platz musste ich räumen – zu windig.

Mit der Matratze und Kissen machte ich es mir vor meiner Zimmertür „gemütlich“.

Von gutem Schlaf zu reden, fällt mir schwer, es war kühl, aber ich fror nicht. Und mich haben nicht nur Mücken gestochen! Um 8 räumte ich alles weg und beichtete. Der Inhaber sah’s gelassen.
Halb 11 kam der bestellte Mietwagen. Mein 1. Ziel: Akrotiri
Bilder vom Weg:

Teil des riesigen Daches.

Modell der Ausgrabungsstätte.

Bilder vom griechischen Pompeji:

Mit Gips ausgefüllte Hohlräume erwiesen sich als Bettgestelle.

rechts noch verschiedene Ablagerungen

Die Wandmalereien sind in Museen.

Wo das Schiff unten hinfährt, war ich heute.

Hauptstraße?

Das bisher größte gefundene Haus.

mit 3 Etagen

und als komplettes Computermodell

2005 stürzten Teile des Daches ein-ein toter Tourist.

Seit 2012 neues Dach und wieder geöffnet.

Und auszugraben gibt es genug!

Man hat keine Ahnung von der Größe der Stadt. Bisher sind knapp 2 Hektar überdacht.
Genug für heute. Morgen ist wohl Strand angesagt – also für Leser nicht interessant. Da berichte ich über die 2. Tageshälfte.

Irrtum! Zwar Sonne pur, aber es weht ein kalter und sehr starker Wind! Also buche ich das Auto noch einen 2. Tag. Und hier der 2.Teil vom 24. 10.: Bin zum Red Beach und zum Leuchtturm am südwestlichen Ende:

Hier hat sich wohl jemand das Leben genommen.

Dann zur Hauptstadt der Insel: Fira.

Es bleibt trüb.

Weinverkostung

Es bleibt trüb und nass.

Und dann begann es aus Kübeln zu schütten!

2 Stunden hing ich fest! Brach also die Tour ab. Als der Regen nachließ, kaufte ich mir einen Billig-Regenschirm. So kam ich wenigstens halbwegs trocken zum Auto.
Bilder vom Rückweg:

Leckerer Salat nach Art der Insel.