Tag 167, Sevan, Armenien

Wollte heute Morgen bezahlen, dann werde ich aufgefordert zu frühstücken. Hatte übersehen, dass ich es inklusive ist.
Ging mal mehr, mal weniger durch Berge: Vor dem letzten Pass vor dem Ziel saßen am Straßenrand viele Kinder, die große Töpfe beheizten, aus denen sie Maiskolben anboten.
Ich erreiche den Sevan-See:

Das Hotel ist so in einer Art „Armenisches Cottage“ errichtet

Die Zimmer auch:Vor meinem Fenster ist noch eine Wohnzeile, allerdings einige Stufen tiefer. So sehe ich noch etwas See:Bin noch mit dem Auto zurück in die Stadt, hatte etwas Hunger und fand einen „Supermarkt“: Ich wollte mit Käse kaufen. An der Käse-Theke zeigte ich auf eine gelbe Rolle und fragte:“ Eto Sür?“ (Ist das Käse?) Sie bejate. Im Hotel:

BUTTER!

Ich nahm es gelassen, hatte schließlich Mini-Käse-Bruschettas im Auto. Aber: Butter heißt auf Russisch „Mazlo“. Ich habe doch keinen Sprachfehler!
Das, was ich vom Strand gesehen habe, ist nicht toll:

Schwarzer Schotter

Werde morgen wandern.

Abendessen: Was für mich heute eine Premiere war: Ich bin im Restaurant nach über 20 Minuten zum Kellner und fragte ihn, ob hier „selve service“ sei. Er verstand nicht. „I’m waiting“ dann schon. Ist sonst nicht meine Art, aber der Typ hatte mir die Speisekarte gereicht, lief mehrmals an meinem Tisch vorbei – NICHTS!
Meine Wahl war etwas leichtsinnig. Hatte doch am Anfang meiner Tour Seetang gegessen, der Salat sah aus wie

verfaulter Seetang mit Sahnestreifen und Walnusstücken

War in Ordnunng, Morgen weiß ich mehr darüber.
Dazu kam noch Fisch-Schaschlik.
Hier wollte ich jetzt eigentlich sitzen, mir ist aber kalt, zu windig und alle warmen Sachen sind im Auto. Und ich zu faul!