Tag 129, Wladikawkas, Russland

Wieder oft 4-spurige Straße, gutes Vorankommen. Hier im Süden sind die Straßen von besserer Qualität. Auch die Bürgersteige haben ihren Namen verdient. Sogar in Dörfern! Dafür fahren die Menschen hier risikovoller, die Kreuze und Kränze an den Straßenrändern beweisen das. Beliebter Spaß ist auch, sein Autoradio bis Anschlag aufzudrehen und mit offenen Fenstern zu prahlen, welch ausgezeichneten Musikgeschmck man doch hat! Männer zwischen 20 und 30 eben.
Etwas nervend waren aber die Kontrollen. 210 km waren es heute, ich zählte 10 Polizeikontrollen, 3 davon mit Stopp-Zeichen und Armee.

Werde rausgewinkt.

Nach Kontrolle der Papiere, Kofferraum öffnen. Das macht allerdings ein Soldat. Hinten erkennt man das blaue Haus, da musste ich noch durch einen Scanner, die Papiere abgeben, damit sie am Rechner kontrolliert werden können. Dazert alles 15 Minuten. Eine reichliche Stunde später das.

Vergleich Zulassung mit Kennzeichen

Gleicher Ablauf, diesmal werde ich gefragt, ob ich ein Gewehr besitze. Dann führt mich der Soldat wieder zu einem kleinen Häuschen. Lange Schlange! Ich sage, dass ich Bescheid wisse, ist meine 2. Kontrolle. Daraufhin schickt er mich zur anderen Straßenseite. Niemand steht vor der Kontrollhütte. Nette Geste! Drinnen will der Kontrolleur am Scanner noch wissen, was meine fisherman friends sind….
Der Nord-Kaukasus und der Terror. Russland tut vieles, um Schlimmes zu verhindern. Bin ja gespannt auf die Fußball-WM nächstes Jahr.
Beim 3. Kontrollpunkt durfte ich so durch….

Gut auch die Schilder auf denen die Querstraßen stehen.

Werbung der KP Russlands


Wladikawkas lohnt keine Reise. Die Aussicht von meinem Balkon ist aber gut. Leider liegen die Berge in Wolken.

Kleine Moschee

Bin dann los:

Hier trank ich mein Feierabendbier. Musste nichts zahlen, die nette Dame lud mich mal einfach ein:

Danke!

20.15 Uhr

und es ist dunkel!