Tag 056, Tscheboksary, Russland

Ist das nicht ein eindeutiger Frühjahrsgruß?

Sie lebt noch!


Doch es kam etwas anders:

Und ich dachte, Ostern ist der Winter vorbei!


Pustekuchen! Den gesamten Tag stiegen die Temperaturen nicht über -1 Grad.
Gleich nachdem ich aus NN raus war, sah ich am linken Straßenrand einen LKW, der Probleme hatte.
Tscheboksary ist eine Großstadt an der Wolga:

Mein Hotel liegt fast am Ufer.
Hatte aber gelesen, dass hier Tschapajew zur Welt kam und es ein Museum gibt.

Geburtshaus, heute in der Stadt, 1887 außerhalb.


Das Haus verfügte über 3 Fenster, alle auf einer Seite. Die Hälfte des Hauses war die Wohnstube, Küche und Schlafzimmer. Die andere Hälfte der Vorrats- und Arbeitsraum.


Dann das Museum:
Der Fußboden muss geschont werden:

In anderen Museen bekam ich immer Plastiküberzieher.

Hier wiederverwertbare aus Leinen.

Stammbaum


MG auf einer Kutsche

Die Tschapajew-Werke produzieren Rüstungsgüter


Und dann noch diese Tafel draußen:

Heldentafel


Auch Budjonny war ein Held des Bürgerkrieges.
Da stelle ich mir aber die Frage, wieso werden die roten Helden des Bürgerkrieges so verehrt? In der SU, klar! Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion gehören sie zu den Verlierern der Geschichte. Und Stalin und Konsorten haben wesentlich mehr Menschen ermordet und Verbrechen zu verantworten, als der Zar und seine Anhänger im Bürgerkrieg – den Weißgardisten. Weiß jemand von Euch, ob es in Russland Museen oder Denkmäler für diese andere Seite des Bürgerkrieges gibt? Für Wrangel gibt es in Serbien ein Denkmal, habe ich letztes Jahr gesehen.

Brauch mal wieder ’ne Wäsche


Wünsche Euch frohe Ostern!