Tag 153, Kvareli, Georgien

Habe letzte Nacht auch wieder draußen geschlafen, ohne Regen diesmal. Bin vormittags wieder in meine erste Unterkunft gezogen. Ist nicht so mein Ding im Haus des Vermieters zu wohnen. Habe ich vor 2 Jahren in Montenegro durch. Da war ich aber allein. Wenn ich abends in die Wohnung bin, war das Ehepaar noch in ihrem Restaurant arbeiten. Und morgens waren sie schon weg.
Hier sind die Chefin, Tochter, Schwiegersohn und 2 Enkelkinder immer da. Ist i.O., aber eine fremde Familie.
Und mir ist aufgefallen, dass die Unterkunft für die Gäste außerhalb des Hauses besser ist als die eigene Wohnung. An meiner Zimmertür fehlte außen die Türklinke, das Toilettenbecken hatte keine Brille. Die Lampen im Zimmer gingen auch nicht alle. Muss den Leuten halt egal sein.
Fühle mich aber trotzdem sehr wohl!
Vormittags:

Oma füttert die Enkelkinder mit den Resten vom Grill.

Und es wird geschaukelt

Und mir wurde wieder was angeboten. Natürlich Kaffee und

Schlippermilch.

Dort, wo ich herkomme, heißt die Dickmilch so. Leicht gesalzen, mir fehlten nur die frischen Kräuter. Aber was für eine Überraschung!
Dann wieder See:

Erfrischungspause


Hier stehen viele Walnussbäume rum, wegen der Tschurtschchela. Für ein Kilo Walnüsse bekommt man hier 20 Lari, das sind etwa 7,50€. Mehr als in Deutschland. Komme aber auch daran vorbei:

Haselnus-Plantage

Flussschotter ist billiger oder kostenloser Baustoff


Wurde gerade wieder bemuttert: einen kleinen Liebesknochen und Limonade mit roten Johannisbeeren gab es….