Tag 187, Jerewan, Armenien

Nachtrag zu gestern:
Etwa 18 Uhr funktionierte meine Kamera nicht mehr. In der Nähe war ein Cafe. Im Schatten versuchte ich das Problen zu lösen. Die Fehlermeldung: Die Kamera kann die Speicherkarte nicht lesen. Auch die üblichen Tricks halfen nicht. Habe aber immer eine nagelneue und eine uralte Ersatzkarte dabei. Bei der Neuen: gleiche Fehlermeldung. Da nichts drauf ist, kann ich auch der Empfehlung der Kamera folgen: Formatieren. Ging nicht.
Meine Rentnerkarte (mit abgewetztem Klebestreifen zusammengehalten) weigerte sich nicht. Diese Karte dient mir aber als 2. Speicherplatz für alle Bilden. Mir wurde gesagt, dass 100m weiter ein Laden sei, der Karten führt. Da eine mit 64GB ausfällt, wollte ich natürlich eine solche. Die größte, die sie im Angebot hatten, gab 8 GB her. Egal. Gekauft und sie geht!
Und als ich mich in mein Zimmer begeben wollte, bekam ich eine mail: von einer Schulfreundin, die mit mir in Guben Abi gemacht hat. Als Lehrerin war sie dann in Jerewan im Auftrag des Goethe-Instituts und unterrichtete Deutsch. Bevor ich im Februar aufbrach, fragte ich sie per sms und per mail über Tipps über Armenien. Wollte ihre Insider nutzen. Es kam aber keine Antwort. Umso größer meine Überraschung! Die mail: Hallo Frank, bin seit gestern wieder in Eriwan,also wenn Du Lust und Zeit hast, dann melde Dich einfach bei mir. Würde mich sehr freuen. LG….
Ich antwortete: Ich hätte Zeit und Lust. Also buchte ich mein Hotel in der Hauptstadt.

Kann die Unterkunft allen empfehlen!

Auch wenn man darauf schläft…

Da ich nicht weit zurückfahren muss, Moika. Und schon wiederin Jerewan. Und jetzt nutzte ich die Chance:Festung Erebuni

Hier muss noch gegraben werden oder der Sand dient als Schutz.

Im Hotel brauchte ich eine Dusche, dann Info an meine Schulfreundin. Buchung der nächsten Unterkunft. Info an… keine Antwort.

Der Eisbecher sieht besser aus, als er schmeckte!

Ich wartete immer in Cafes mit wifi.

Und bis jetzt hat sie sich nicht gemeldet. War zwischendurch etwas panisch. Denke inzwischen, sie hat armenische Lebensweisen verinnerlicht. Stadtbummel:

Und noch immer keine Nachricht…