Tag 226, Zugdidi, Georgien

Es geschehen noch Wunder! Bin heute richtig glücklich gemacht worden! Aber dazu später.

Es hatte sich nach 13 Uhr ausgeregnet, die Hose war tocken.
Seit Monaten erstmals wieder mit Socken und festen Schuhen unterwegs. Nicht nur die 16 Grad sind dafür verantwortlich, meine Schuhe waren noch nass.
Im Hof:

Frucht

Limettenbaum

Es wird geangelt,

ist auch mehr Wasser da.

Der Markt ist

täglich da.

Bin zum Schloss von Zugdidi. Seit 1921 ein Museum. Die Ecke Georgiens, in der ich jetzt bin, war mal ein Herzogtum der Familie der Dadiani. Ein Enkel der Schwester Napoleons heiratete den letzten Herrscher, bevor Russland das Fürstentum beendete.

Schloss/Museum

Braucht Hilfe.

Ich hoffte, die/eine Totenmaske von Napoleon zu sehen. Das gelang mir. Fotografieren verboten. Aus dem Internet: Auch ein Gewand von „Jungfrau“ Maria soll da gewesen sein, ich sah den Quatsch nicht. Weiter:

??? Am Eingang stand: welcome

Ich rein. Ein Forschungsprojekt, in dem innovative Ideen versucht werden, umgesetzt zu werden:

Lasermaschine

bei der Arbeit.

Ergebnisse

3D-Drucker

Stadtzentrum

Dort war ein Stadtplan, der mir eine Gaststätte zeigte (nicht bei google.maps), etwas ab von meinem eigentlichen Ziel. Dachte: Ist noch hell, also los. Und dann: Hugo’s Taverne. Drinnen dann bekam ich die Speisekarte:

Deutsche Küche!

Kartoffelsalat musste es sein! Leider heute nicht im Angebot. Scheiße! Aber:

Königsberger Klopse!

Und jetzt: Mit Kapern in der Sauce! Was für eine Offenbarung! Mit dem deutschen Ideengeber habe ich so 2 Stunden sehr angenehm geredet. Er hat eine so interessante Biografie, war spannend, ihm zuzuhören. Ehefrau und er nahmen mich mich mit dem Auto zur Unterkunft zurück! Danke!
Und es gibt eine Absprache: Da ich ja von meinem nächsten Ziel wieder durch Zugdidi muss, werde ich in Hugo’s Taverne (Hugo ist sein Vater) Kartoffelsalat bei Bestellung auch erhalten. Kann es kaum erwarten!