Tag 101, Samara, Russland

Gestern abend fiel im Hotel das Internet aus. Ich los zur Pizzeria, die mit dem Rausch-Bier und einer englisch sprechenden Kellnerin. Und die war neugierig. Wie nur komme ich in diese Stadt. Erzählte es ihr, bestellte ein hauseigenes Bier und bekam eins in einem Bierglas serviert, auf dem der Spruch mit dem Reinheitsgebot steht. Ich erkundigte mich. Sie schickte mir eine junge Frau, die mich auf Deutsch ansprach. Sie sei die Tochter des Inhabers, wohnt in Karlsruhe und besucht gerade ihre Eltern. Das hauseigene Bier sei eine Lizenz der deutschen Marke aus Giessen, daher auch das Glas.
Ich erzählte auch über mich. Und sie warnte mich vor: Die Straße nach Samara sei schlimm. War es aber gar nicht. 2 längere Baustellen, ansonsten normal. Und an der Strecke viele Erdöl-anlagen:
Samara ist das komplette Gegenteil zu der gestrigen: Eine einzige Baustelle (ist auch Spielort der WM 2018): und lange nicht so sauber und ordentlich. Hat aber einen morbiden Charme!

An der Wolga.

Es gibt eine kurze Fußgängerpassage:

In dem Haus lebte Lenin 8 Monate als er 20 war.

Strand am anderen Ufer.

Im Hotelrestaurant, besser: Lesestube.