Tag 144, Tiflis, Georgien

Nachtrag zu gestern: In der Taverne, in der ich saß und die Seite schrieb, wurde drinnen auch gesungen. Ein Chor aus Warschau – auf Chorfahrt. Und einer dieser Sänger kam ins Gespräch mit einem deutschen Paar. Sie kommen aus Schwaben, reisen in der Gruppe und ihr nächstes Ziel ist Aserbaidschan. Habe kein Visum, für mich also kein Thema. Aber der Sänger aus Polen sprach aktzentfrei Deutsch und erzählte Geschichten, die mich veranlassten zu fragen, ob er nicht darüber ein Buch schreiben wolle. Kurz: Sein Großvater war im 1. WK EK-Träger, wurde denunziert im 2.WK. War in Dachau und Sachsenhausen. Sein Sohn war aber Mitglied der Waffen-SS, als Pole. Und der Erzähler arbeitete einige Jahre an der deutschen Botschaft in Warschau. Und kennt Deutschland wie seine Westentasche! Und, und, und… Hätte gerne noch länger mit ihm gesprochen. Auch mit dem Paar, leider wurden wir um Mitternacht beschimpft von einem Mann aus einem Fenster heraus. Der kam auch runter und er machte uns Vorwürfe, dass wir zu laut seien (ich!) und da oben ein Kind schlafen soll. Bei dem Straßenverkehr….
Egal.

Meine Strafzettel

Nach Rasier-, Näh- und Waschstunde bin ich wieder los.Kam auch in das absolute Touri-Gebiet. Erinnert mich an Disney-Land:

Und Menschenmassen

Bin schnell weg.

Das Kino

scheint geschlossen.

Malerin

Ronald Reagan

mit dem Zitat auf der Bank:

Die Freiheit ist nie mehr als eine Generation vor der Auslöschung entfernt.

Im Park.

Reichstag 2.0

Bild zur Serie:

Bürgersteige dieser Welt

Mein Hof.

Mein Abendessen:

Chashushuli veul