Tag 205, Chiatura, Georgien

Gestern Abend entdeckte ich in der Innenstadt den abgestellten Wolga. Am Tag ist er zugeparkt und nicht gleich zu entdecken.

Scheint sich aber niemand verantwortlich zu fühlen,

Wollte mir nach der Abfahrt das Sommerhaus der Romanovs ansehen. Habe es nicht gefunden. Dafür diese Herrlichkeit:

Das Internet musste helfen.


Bin mal wieder über 100 km gefahren, sehr gute Nebenstraßen.
Chiatura findet im deutschen wikipedia keine Erwähnung. Die Einfahrt in die Stadt ließ mich Böses ahnen: Verfallene und schwarze Gebäude. Eigentlich war alles schwarz! Im Hotel hatte ich Internet und bald Antworten:

Hier ist ein riesiges Mangan-Vorkommen!

Verfall

Der Fluss:

schwarz!

Deutsche Spuren.

Das Übliche.

Auf dem Weg zum Zentrum kam ich an der alten Gondelstation vorbei. Museum, dachte ich. Doch dann kam eine blaue Gondel an, aus der Leute stiegen. Ich war mir nicht sicher, ob ich es wagen sollte. Da sah alles alt aus! Ich fragte einen Rumsitzenden, wieviel es kostet. Er: 10. Ich holte Geld raus. Er: 10 MInuten. Ist kostenlos. Ich also rein. Und drinnen Beriner Spuren: Henry?

Und ein komisches Gefühl!

Oben:Wieder unten bin ich rein in die Station:

Das ist nun aber wirklich Museum, dachte ich.

Die Bahn fuhr mal auf die Höhe an der anderen Seite des Flusses.

Soll Unesco-Erbe werden. Dann schützt man das Mosaik eines Massenmörders!

Kann aber damit leben. Weiter ins Zentrum:

Rathaus

???

Ex-Uhr

Auf dem Berg wurde

mit einem Restaurant begonnen, in SU-Zeiten.

Außentreppen-mit Winterdienst?

Auf dem Rückweg wollten die drei fotografiert werden:Und dann sah ich, was mich zweifeln ließ:

Die vermeintliche Museumsgondel ist in Betrieb!

Natürlich?

Das nicht!

Bewohnt

Mein Hotel.

Habe noch einige Bilder im www gefunden:

Manganbahn. Oberleitung so etwa in Kopfhöhe.

Das Vorkommen soll fast erschöpft sein. Seilbahnen: 48 Grad Steigerung.

Von der Station fahren 3 Bahnen los.