Tag 184, Jerewan, Armenien

Eine gute Schwäche ist besser als eine schlechte Stärke. Spruch von Charles Aznavour, einem der berühmtesten Armeniern. Inzwischen ist er 93 Jahre alt.

Überall wird an Kulturschaffende des Landes erinnert.


Der Reihe nach: Die Nacht und der Morgen waren schrecklich. Bei einem Hustenanfall musste ich mich übergeben. Hatte inzwischen Lutschtabletten und Sirup – halfen nichts. Mein Ziel war, andere Apotheke suchen (nicht wirklich schwer) und Alternativen empfehlen lassen. Das gelang: Neuer Sirup. Schluck nehmen, 20 Minuten nichts trinken. Abends merkte ich Besserung. 15 Uhr war Abfahrtstermin:

Wollte Stadtrundfahrt machen.

Brachte meine Tasche nach oben.

Draußen wartete ich, dass es 3 wird. Dann wurde mir gesagt, da ich der einzige Gast sei – Ausfall. Ich solle es um 6 versuchen. Da mich fast nichts aus der Ruhe bringt, dachte ich, das sei eine gute Gelegenheit, meine Brille reparieren zu lassen. Der Bügel ist ab, Schraube ist vorhanden. Ich fand Berlin-Optik. Umsonst, der Meister ist außer Haus und fertige Brillen habe sie nicht. Klar. Gegenüber sei eine Apotheke. Und da konnte mir die junge Frau helfen. Mit Brille weiter durch die Stadt,

Pause bei lauhwarmen Melonensaft.

und

einem Aprikosen-Hefeweizen. Das war lecker!

18 Uhr waren wir zu Viert und los ging es:

Festungsreste (ganz oben), die ich leider nicht besuchen konnte.

Waren sicher auch nicht interessant…

Erfrischung

Bahnhof

Jerewan und Ararat

Baustelle und die Kaskade dahinter

Blick auf den

Ararat

Teppichladen

An der Wursttheke im Supermarkt ,

traf ich junge Leute aus dem Iran.

Wollten unbedingt Würste aus Schwein, die scheint es in ihrer Heimat nicht zu geben. Wodka hatten sie auch schon im Korb. Wir tauschten e-mail-Adressen aus, weil sie in naher Zukunft nach Tiflis wollen und ich ja auch. Sind als Tramper unterwegs!

Mein Abendessen, hatte keine Lust auf Imbiss oder Restaurant