Tag 278, Lom, Bulgarien

Nachtrag zu gestern. Klapperte die Apotheken ab um mir Hustensaft zu holen. Die ersten 3 verneinten sofort, als ich ihnen die leere griechische Flasche zeigte und fragte, ob sie soetwas wie das hätten. Apotheke Nr.4 dann suchte eine Weile. Dann fragte mich die eine Apothekerin mitleidig, ob ich an Demenz leide! Ich verneinte und sagte, dass ich Bronchitis gehabt hätte. Sie wirkte erleichtert und der Sirup wurde gefunden.
Bin an der Donau.

Zimmerausblick, da hinten ist Rumänien.


Die Stadt Lom ist anders, viel Verfall. Von 30000 Einwohnern sind 18000 Roma. Auch unterwegs waren Dörfer verfallen, Bruchbuden, aber teilweise bewohnt.
Bin dann die Fußgängerpassage lang auf der Suche nach dem Stadtmuseum. War geschlossen. Habe aber selten so eine einsame, fast trostlose Passage gesehen:

Erinnerung an die Befreiungskriege des 19. Jh. gegen die Türken spielt noch eine große Rolle.

Spielhölle.

Am Sockel steht u.a.: 1923-1945. ?

Kulturpalast ist dicht.

Hier ändert sich der Weg.

Der Winter kommt.

Überall kleben diese Todesanzeigen.

Ehemaliges Schloss?

Verlassenes Hotel

Es gibt aber nicht nur Verfall:

Die stehen alle paar Meter.

Und auch hier die Zelte.